Viele der abgebildeten Fliegen sind Nachbildungen von Eintagsfliegen (engl. mayflay), von Köcherfliegen (caddis/sedges) oder von Mücken (midges). In bestimmten Entwickungstadien werden diese Insekten den Forellen zur leichten Beute. Am auffälligsten sind solche Arten, die tagsüber auf dem Wasser erscheinen, vor allem an langsam fließenden, klaren Flüssen und an Seen. Insektenkundler und Fliegenbinder haben wahrscheinlich unverhältnismäßig viel Zeit speziell auf das eingehende Studium dieser Arten verwandt, was zum Kult des Fischens mit der Trockenfliege führte.
Eintagsfliegen wurden nahezu gleichbedeutend mit Fliegenfischen auf Forellen, obwohl sie in machen Gebieten in Wirklichkeit nur einen kleinen Teil der Forellenkost ausmachen.
Köcherfliegen werden in ihren verschiedenen Entwicklungstadien von den Forellen ebenfalls sehr gern genommen. Wirklich brauchbare Nachbildungen sind jedoch erst vor kurzer Zeit entwickelt worden. Zahreiche Mückenarten stehen auf der Speisekarte der im Stillwasser lebenden Forellen. Das Fischen mit Nachbildungen, vor allem von Zuckmückenlarven oder -puppen, führt hier zu beständigen Erfolgen.